Besuch bei der Nachtigall

 

Manch einer wird denken, er könnte sich Schöneres vorstellen als mit 150 kleinen Kindern nach Leipzig ins Theater zu fahren, zu dem noch einer von 4 Reisebussen zu spät kam, auf der Autobahn Stau war und wir deshalb über Landstraßen nach Leipzig fahren mussten. All das war vergessen, als die Kinder staunend den Saal des Schauspielhauses betraten, es sich auf den roten Klappsesseln bequem machten und erwartungsvoll auf die imposante Bühne schauten. Es klingelte 3 Mal, das Licht ging aus, der Vorhang öffnete sich und die Darstellerin der Nachtigall schwebte auf einem Trapez im Bühnenhimmel. Sie sang ihr schönstes Frühlingslied. Spätestens dann waren alle Kinder verzaubert von der Magie eines Theaters. Die Jungen und Mädchen lachten über die bösen und tollpatschigen Minister, fieberten mit der kessen Prinzessin und fühlten mit der eingesperrten wunderschönen Nachtigall. Die tollen Kostüme und das Bühnenbild ließen uns eintauchen in die Welt am chinesischen Kaiserhof. Auch 175 Jahre nach seiner Veröffentlichung begeistert das Kunstmärchen von Hans Christian Andersen die Kinder und viele Erwachsene.

Ich möchte dem Förderverein der Grundschule Trebsen und seinen Unterstützern ganz herzlich danken, dass sie dieses Erlebnis für die Schule finanziell großzügig bezuschussen. So können wir diese schöne Tradition in der Vorweihnachtszeit allen Kindern ermöglichen. Theater ist etwas Wunderbares auch oder gerne mit 150 kleinen Kindern.

 

A. Rackwitz

 

Besuch im Schulmuseum

Also lautet der Beschluss, dass der Mensch was lernen muss. Unter diesem Motto stand die Exkursion beider 4. Klassen in das Schulmuseum nach Leipzig. In 90 Minuten lernten die Kinder die Schule und ihre Unterrichtsmittel von vor über 100 Jahren kennen. Nach dem alle einheitliche Schulkleidung bekommen hatten(Mädchen- Schürze und Schleife, Jungen- Matrosenhemd und Kragen), spielten die Kinder eine Unterrichtsstunde nach, so wie sie an vielen Schulen um 1900 ablief. Jeder bekam einen neuen Namen( August, Trude….) Auf dem Stundenplan stand im Chor sprechen,  singen, schreiben und lesen. Dabei falteten sie artig die Hände, sprachen im Satz und standen bei den Antworten auf. Auch die Eselsbank, den Zeigestock und als Strafe in der Ecke stehen lernten sie kennen. Allen bereitete diese Stunde Spaß. Im Anschluss daran schauten wir uns noch im Museum um. Besonders der Karzer war für die Kinder interessant.                                    

Bevor es nach Hause ging bummelten wir noch über den Weihnachtsmarkt und naschten leckere Dinge.